Eine Nacht am Matterhorn

Es ist wohl einer der schönsten und sicherlich der bekannteste Berg der Schweiz – höchste Zeit also, dass ich das Matterhorn auch einmal fotografisch festhalte. Denn auch wenn ich öfters mal in Zermatt bin, ist das übelicherweise eher mit den Skiern oder den Bergschuhen, als mit der Kamera.

Während ein wolkenloser Himmel für die meisten Outdoor-Aktivitäten wunderbar ist, hätte ich mir für den Sonnenauf und -untergang etwas mehr Wolken gewünscht. Zum Fotografieren ist das einfach spannender, da Stimmung und Farben mehr zur Geltung kommen. Andererseits hatte ich so die Möglichkeit, auch in der Nacht zu fotografieren. Um 03:30 Uhr stand ich am See und konnte den Monduntergang festhalten. In dem kurzen Zeitfenster bis die blaue Stunde anfing, konnte ich sogar noch ein paar Aufnahmen vom Sternenhimmel machen. Wie ihr euch denken könnt, gabs für mich in dieser Nacht wenig Schlaf. Dafür konnte ich einige Bilder und viele schöne Eindrücke mit nach Hause nehmen – ich wünsche euch viel Spass beim Betrachten!

5 Comments

    • 26. Juli 2016
      Reply

      Vielen Dank Roland!

  1. Rainer
    25. Juli 2016
    Reply

    Sehr schön. Ich war schon 2x in der Gegend aber es hing leider immer eine Wolke am Toblerone-Berg. Ist das der Stellisee ? Was mich interessieren würde ist, wieviel Grad es in der Nacht hatte ? Ist campieren dort offiziell erlaubt oder war es eher ein Biwakieren ?

    • 26. Juli 2016
      Reply

      Hallo Rainer, genau, ist am Stellisee. Es war eine relativ milde Nacht, weiss die genaue Temperatur nicht, aber Fleece-Pulli genügte jedenfalls 🙂 Mit dem Campieren/Biwakieren ists immer so eine Sache in den Schweizer Bergen. Offiziell verboten ists eigentlich nur in Naturschutzgebieten und in einigen definierten Gebieten (Grimselpass-Region kommt mir da spontan in den Sinn…). Rund um Zermatt wirds glaub ich auch nicht so gerne gesehen und bei der Hörnlihütte bspw. ists auch explizit verboten. Beim Stellisee ist aber eine empfehlenswerte Unterkunft, die Fluhalp, in unmittelbarer Nähe, somit erübrigt sich das eigentlich 😉

  2. Rainer
    29. Juli 2016
    Reply

    Hallo Mel, recht herzlichen Dank für deine Antwort – als ich letztes Jahr morgens um 9 Uhr am Stellisee ankam standen auch noch 2 Zelte herum – danke für den Tip mit der Fluhalp.

Kommentar verfassen