Wandern in Kanada

Mit Wandern in Kanada ist das so eine Sache: man hat die schönste Bergwelt vor sich und trotzdem lassen sich nicht immer alle Vorhaben verwirklichen. So sind bei uns viele Touren wetterbedingt buchstäblich ins Wasser gefallen oder daran gescheitert, dass die jeweilige Area kurzerhand eine „Bear Restriction“ aufgebrummt bekommen hat. Für die ein oder andere schöne Tour hats dann aber doch noch gereicht!

Big City Life: Stadtspaziergang durch Vancouver

Einen ganzen Tag lang haben wir die pulsierende Grossstadt zu Fuss erkundet und dabei erstaunlich viel Natur zu sehen bekommen. Gestartet in Down Town sind wir vorbei an zwei Badestränden in den ausgedehnten Stanley Park, wo wir zusammen mit vielen anderen Touristen die Totempfähle bestaunt haben. Während die Meisten im Hop-on/Hop-off – Bus weiter reisen, spatzieren wir gemütlich nach Coal Harbour und von dort weiter in die „Altstadt“ Gastown, wo man sich zeitweise an London erinnert fühlt.  Viele abwechslungsreiche Kilometer sind so schlussendlich zusammen gekommen und mindestens ebenso viele schöne Impressionen dieser tollen Stadt!

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An der wilden Küste Vancouver Islands: Wild Pacific Trail

Das Städtchen Ucluelet liegt unweit des Pacific Rim National Park und ist vorallem bekannt fürs Surfen und Whale Watching. Aber auch für eine kurze Wanderung ist es ideal, denn mit dem Wild Pacific Trail wartet ein landschaftlich sehr schöner Trail, der eigentlich aus drei verschiedenen Teilstücken besteht. Wir sind den „Lighthouse Loop“ gegangen, welcher rund 3 km lang ist und vorwiegend durch (Regen-)Wald führt. Vom Ucluelet Campground sind es nochmals gute 3 km zum Start des Trails, z.T. über wenig attraktive Fahrstrasse, aber dafür laden Abstecher zu schönen Stränden ein!

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Hoch über dem Icefield Parkway: Parker Ridge Trail

Auf dem Weg von Jasper nach Banff machten wir Halt, um den Parker Ridge Trail zu erwandern. Er startet direkt am Highway 93, etwa 9 km südlich des Icefield Centers (markierter Gratisparkplatz).  Hin und zurück sollte man für die rund 3 km und 300 Höhenmeter etwa 2 Stunden einplanen.  Dank der vielen Serpentienen  gewinnt man rasch an Höhe und kann bald schon weite Strecken des Icefield Parkways von oben bestaunen. Sobald man die Geländekuppel passiert hat, wartet  der Ausblick auf den Saskatchewan-Gletscher, der weit spektakulärer ist, als der „Anhalten-Aussteigen-Fotografieren-Punkt“ am Columbia Icefield. Leider hatten wir wetterbedingt nicht die beste Sicht. Im Abstieg setzte sogar Schneefall ein und sorgte für einen Hauch von Winter.

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Ein guter Berg für einen heissen Tag: Frosty Mountain

Die letzten Tage unserer Reise haben wir im E.C. Manning Provincal Park verbracht. Dort wartete mit dem Frosty Mountain noch eine richtige Bergtour über 1200 Höhenmeter auf uns. Gestartet an einem tiefblauen Bergsee, vorbei durch dichten Wald und später an einzelnen Lärchen und schlussendlich noch über einen felsigen Blockgrat erreichten wir schliesslich das grosszügige Gipfelplateau. Zusammen mit einem hier ansässigen Streifenhörnchen konnten wir bei schönstem Sonnenschein die schier unendliche Weite und die zahlreichen umliegenden Gipfel bestaunen – ein wahrlich krönender Abschluss!

 

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