Majestätische Albatrosse

Neuseeland besticht mit einer einzigartigen und vielfältigen Vogelwelt, die ich die letzten Wochen etwas näher kennen lernen durfte. Bereits vor meiner Reise habe ich mir eine Art vorgenommen, die ich unbedingt fotografieren will: die majestätischen Albatrosse!

Bereits von früheren Neuseeland-Reisen wusste ich vom Royal Albatross Center auf der Otago Peninsula, wo sich die weltweit einzige Festland-Brutkolonie von Königsalbatrossen befindet. Durch etwas Recherche kam ich darauf, dass sich auch Kaikoura sehr gut eignet, um die grössten Seevögel der Welt zu beobachten. Das hübsche Küstenstädtchen ist bei Touristen vorallem für Whale Watching bekannt. Wenige Kilometer vor der Küste fällt der Meeresgrund in den 1600m tiefen Kaikoura Canyon ab, wodurch sich günstige Strömungen und ein reichhaltig gedecktes Nahrungsbuffet für Wale, Delfine und diverse Robbenarten bilden. Und eben auch für Seevögel wie den Albatross.

Noch vor Sonnenaufgang sind wir also mit dem Encounter-Boot los getuckert und es dauerte nicht lange, bis die ersten Hochseevögel über uns kreisten oder vor uns her geschwommen sind. Neben Kormoranen, Sturmvögel und -tauchern konnten wir auch einige der insgesammt 21 Albatrosarten sehen und im schönen Morgenlicht fotografieren. Der seltene Campbell Island Albatross (Thalassarche impavida) etwa, bei dem man meinen könnte, er habe sich extra für das Fotoshooting die Augen hübsch geschmickt. Oder der auf uns zu schwimmende Southern Royal Albatross (Diomedea epomophora), der grösste Vertreter seiner Art. Er kann bis 130 cm groß werden und erreicht eine unglaubliche Flügelspannweite von 330 cm! Da hat sogar unser einheimischer Bartgeier das Nachsehen (Flügelspannweite bis zu 260 cm)…

 

2 Kommentare

  1. Schwentner Monika
    15. April 2018
    Antworten

    Wunderschöni Bilder!!
    Eifach ganz fantastisch. Bravo

    Aber au de Text gfallt mir ungemein. Ich fühlmi dir. nach Neuseeland versetzt.

    Freumi bereits uf di nä. Bilder!

    • 16. April 2018
      Antworten

      Merci viu mau Monika, das freut mi 🙂

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