Seitenblick 12/16: Martin Mägli

In der Reihe Seitenblicke stelle ich euch jeden Monat eine/n Fotografen/in vor – befreundete und/oder talentierte Menschen, hauptsächlich aus der Schweiz, aber auch mal jemanden Internationales. Es gibt so viele talentierte Leute in der Fotoszene und ich freue mich sehr, euch die ein oder anderen hiermit vorstellen zu dürfen. Den heutigen Blog widme ich Martin Mägli.

Martin gehört zu den ersten Fotografen, dessen Blog ich regelmässig besucht habe. Das ist auch kein Wunder: einerseits ist er schon einige Jahre als (mittlerweile vollberuflicher) Fotograf tätig und andererseits sind mir seine Bilder immer wieder grosse Inspiration. Das liegt zum einen an seinem besondern Auge für Bildkomposition und seiner Geduld & Beharrlichkeit, immer wieder tolle (Wetter-)Stimmungen einfangen zu können. Ausserdem teile ich mit ihm die Leidenschaft für nordische Länder und unsere heimische Bergwelt, weshalb ich natürlich auch grossen Gefallen an seiner Motivauswahl finde. Bekannt ist Martin vorallem für seine beeindruckenden Landschaftsaufnahmen, aber auch Wildtiere oder Hochzeiten gehören zu seinem Repertroire. Ausserdem gibt er regelmässig Kurse oder zeigt seine Fotos an Ausstellungen & Vorträgen. Ich bin gespannt, was er uns im 2017 alles zeigen wird und freue mich schon heute darauf!

Fünf Fragen an Martin Mägli

Was sind / waren für dich die schönsten Orte / Regionen, wo du bisher fotografieren konntest?
Einerseits ist dies für mich nach wie vor die Schweiz, andererseits liebe ich den Norden oder nordische Landschaften. So ist wohl Alaskas Denali Nationalpark für mich der schönste Ort auf unserem Planeten. Insbesondere weil man dort auch all den Wildtieren wie Bären, Karibus und Elche begegnen kann.

Gibt es eine Region / Ort, welche du unbedingt noch fotografieren möchtest? Wenn ja, welche / n?
Da gibt es natürlich unzählige 🙂 In Patagonien war ich noch nie und auch Tasmanien würde mich extrem reizen. Zudem möchte ich unbedingt noch einmal nach Alaska oder in den Yukon und auch meine „alte Liebe“, den Yellowstone Nationalpark vergesse ich nie.

Wenn du nur eine Kamera und ein Objektiv besitzen dürftest, was wäre deine Wahl
Bei der Kamera wäre es sicher meine Nikon D800 (noch lieber die D810, die ich aber nicht besitze) aber beim Objektiv wird es etwas schwieriger, da ich wirklich fast alle Brennweiten regelmässig brauche. Vermutlich ein 24-70mm. Alle „extremen“ Brennweiten würden mich wohl zu sehr einschränken.

Was ist dein wichtigster Tipp an einen (Landschafts-)Fotografie – Anfänger?
Sei aufmerksam! Die Kunst liegt darin, seine Umgebung, das Licht und somit das Motiv genau zu beobachten. Erst so wird es möglich, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein und auch einen optimalen Ausschnitt zu finden. Natürlich muss man auch die Kamera beherrschen. Die Technik und das Besitzen der „besten“ Kamera und Objektive werden aber oft überbewertet.

Wer inspiriert dich? (kann fotografisch oder nicht-fotografisch sein)
Mich inspirieren „echte“ und ehrliche Menschen, die mit Leidenschaft tun, was sie tun (was auch immer es ist). Es gibt sehr viele Fotografen, die mich inspirieren und ich werde mit Bestimmtheit einige vergessen und dies nachher bereuen: In meinen Anfängen war Thomas Mangelsen mein ganz grosses Vorbild. Heute sind es z.B. Rainer Mirau, Florian Schulz oder Hans Strand. In der Schweiz Tobias Ryser, Andreas Gerth, Susanne Venditti, Stefan Forster und natürlich noch viele Weitere, mit welchen ich z.T. auch befreundet bin.

 

Einige meiner Lieblingsfotos von Martin Mägli

Martin Mägli im Internet

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