Seitenblick 4/16: Stefan Forster

In der Reihe Seitenblicke stelle ich euch jeden Monat eine/n Fotografen/in vor – befreundete und/oder talentierte Menschen, hauptsächlich aus der Schweiz, aber auch mal jemanden Internationales. Es gibt so viele talentierte Leute in der Fotoszene und ich freue mich sehr, euch die ein oder anderen hiermit vorstellen zu dürfen. Den heutigen Blog widme ich Stefan Forster.

Ich weiss nicht, ob man ihn überhaupt noch gross vorstellen muss. Für mich gehört er zu den ganz Grossen; nicht nur schweiz- sondern weltweit! So reist er dann für seine spektakulären Aufnahmen auch um die halbe Welt und paddelt auch mal locker im Kanu neben gigantischen Eisbergen oder dösenden Krokodilen her. Besonders nach Island zieht es ihn immer wieder und wer bereits auch einmal in diesem wunderbaren Land war, kann seine Faszination nur all zu gut nachvollziehen. Jenen, aber auch allen anderen, kann ich den Film „Lighthunter“ nur wärmstens ans Herz legen! Stefan zeigt hier einige der schönsten Fleckchen Islands – zum Teil auch aus ungewöhnlicher Perspektive dank Drohnenaufnahmen – und erzählt spannende Hintergrundgeschichten dazu:

 

Fünf Fragen an Stefan Forster

Was sind / waren für dich die schönsten Orte / Regionen, wo du bisher fotografieren konntest?
Eigentlich alle Orte, die fernab der Menschenströme und Grossstädte liegen. Am besten gefallen mir Grönland, Island, Norwegen, Schottland, Alaska, Kanada, Namibia, die Ruwenzoris in Uganda und die Inseln von Kroatien.

Gibt es eine Region / Ort, welche du unbedingt noch fotografieren möchtest? Wenn ja, welche / n?
Da gibt es sehr viele – leider vieles Länder, von denen man aktuell abrät. Libyen, Algerien, Pakistan (Karakorum) aber auch unbedenkliche Gebiete wie das Altiplano, Usbekistan, Kirgisistan und Tadschikistan.

Wenn du nur eine Kamera und ein Objektiv besitzen dürftest, was wäre deine Wahl?
Das wäre ganz klar eine Nikon D5X (eine D810 in stossdichter, wasserabweisender, besser geschützter Ummantelung) mit dem Nikkor 14-24mm Objektiv.

Was ist dein wichtigster Tipp an einen (Landschafts-)Fotografie – Anfänger?
Top Shots entstehen, in dem man im richtigen Moment am richtigen Ort steht und ein gutes Auge für das Wesentliche hat. Solche Momente und Orte findet man jedoch nicht auf Anhieb sondern muss viel Zeit und Energie darin investieren.

Wer inspiriert dich?
Richtige Fotografen wie Art Wolfe – Fotografen bei denen selbst die RAW Bilder schon top aussehen und welche gezielt auf Manipulation und starke Photoshop Eingriffe verzichten. Ich nenne jene Fotografen auch Single-Shot Fotografen. Sie liefern Bilder, die nicht aus mehreren Bilder zusammengebastelt wurden, sondern effektiv aus einer Aufnahme entstanden sind. Photoshopografen sind nicht so mein Ding – diese würde ich als Antiinspiration bezeichnen

 

Einige meiner Lieblingsfotos von Stefan Forster

 

Stefan Forster im Internet

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