Aoraki/Mount Cook Nationalpark

Er zählt zu den schönsten Nationalpärken der Welt und ist benannt nach Neuseelands höchstem Gipfel, dem Aoraki/Mount Cook. Letzterer ist Bergsteigern vorbehalten, aber auch für Wanderer hält der Mount Cook Nationalpark zahlreiche einfache und schwierigere Routen bereit. Und für Fotografen wunderbare Sujets. Einzig das Wetter kann sich zuweilen von seiner zickigen Seite zeigen…

Bei meiner ersten Neuseeland-Reise sah ich den Mount Cook kein einziges Mal, obschon ich fast einen ganzen Monat auf der Südinsel verbrachte. Und auch rund zehn Jahre später scheint sich der höhste Berg Neuseeland zunächst lieber hinter Wolken zu verstecken. Doch wir haben Zeit, nisten uns auf dem formidablen White Horse Hill Campground in der Nähe vom Mount Cook Village ein und schauen aus dem Fenster unserers Campervans den Wildkaninchen zu. Ihnen scheint der Regen nichts auszumachen. Nach einer kurzen Erkundungstour ins Hooker Valley hoffen wir auf bessere Verhältnisse die nächsten Tage – und kriegen sie!

Wir können bei wunderbarer Herbstsonne mehrere Wanderungen unternehmen, wobei die schönste (aber zugleich auch die anstrengenste!) jene über die nicht enden wollende Treppe hoch zu den Sealy Tarns war. Und endlich kann ich auch den Mount Cook in seiner vollen Pracht fotografieren!

Neben den Southern Alps sind die tiefblauen Lake Pukaki und Lake Tekapo das landschaftliche Highlight der Mackenzie Region. Oft ist der Lake Tekapo für Reisende das erste Ziel, nach dem sie in Christchurch das Mietauto übernommen haben und los ins Abenteuer fahren – spätestens beim Anblick dieses unreal scheinenden Türkisblau merkt man, dass Neuseeland genau so ist, wie man es sich vorgestellt und erhofft hat. Oder vielleicht sogar noch schöner…

Im Frühsommer ist der Lake Tekapo bekannt für die wunderschönen, wilden Lupinen, die am Ufer wachsen. Im Herbst dagegen bietet das gelbe Laub der Uferbüsche schöne Konstraste mit dem türkisblauen Wasser.

Beliebt ist die Gegend wegen der sehr dünnen Besiedlung und der somit praktisch inexistenten Lichtverschmutzung auch bei Sternenguckern. Im Jahre 2012 wurde die Region zum „Aoraki Mackenzie International Dark Sky Reserve“ erklärt – ein Titel, der weltweit bisher nur gerade acht Mal vergeben wurde.

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