Bündner Bergsommer II: Engadin

Das Engadin gehört zweifelslos zu meinen Lieblingsregionen in der Schweiz. Die letzten Jahre war ich dort vor allem im Herbst unterwegs. Nun solls auch einmal im Sommer wieder auf Erkundungstour gehen.

Im Rahmen der Generalversammlung der Naturfotografen Schweiz durfte ich zwei Nächte in St. Moritz verbringen. Die diversen (Foto-)Ausflüge führten uns unter anderem ins Morteratsch-Tal, auf den „Hausberg“ Muottas Muragl oder an die Moorseen bei Champfèr. So gab es neben interessanten Gesprächen mit bekannten und neuen Gesichtern auch immer wieder Gelegenheit, das ein oder andere Bild aufzunehmen:

Da wir am Montag noch frei hatten, beschlossen Sandra und ich spontan, unseren Aufenthalt noch etwas zu verlängern und eine Nacht im Berghaus Diavolezza zu verbringen. Obwohl der Wetterbericht vielversprechend war, wurden wir von tief hängenden Wolkenfetzen empfangen, die sich hartnäckig bis Sonnenuntergang an den Gipfeln der Berninagruppe festgebissen hatten. Etwas skeptisch legten wir uns kurz aufs Ohr, bis der Wecker wenige Minuten nach Mitternacht schon wieder klingelte. Ein kurzer Blick durchs Fenster liess alle Zweifel verfliegen: unzählige Sterne funkelten uns entgegen!

So haben wir nicht allzu viel Schlaf gefunden in dieser Nacht, dafür umso mehr Fotos gemacht. Als krönender Abschluss präsentierten sich uns zum Tagesanbruch noch wunderschöne Pastellfarben, wow! Einmal mehr fiel es uns schwer, von dieser wunderschönen Region Abschied zu nehmen und den langen Heimweg anzutreten. Engadin: spätestens im Herbst werden wir uns wieder sehen!

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