15 things to do in beautiful New Zealand

Bald ein Jahr ist es nun her, seit ich das letzte mal am anderen Ende der Welt war. Die Tatsache, dass gleich mehrere Bekannte zur Zeit in Neuseeland weilen oder in Kürze dort hin fliegen werden, lindert mein Fernweh nicht im Geringsten. Um dem etwas entgegen zu wirken (und vielleicht sogar den ein oder anderen nützlichen Reisetipp für letzt genannte zu deponieren), präsentiere ich hiermit meine persönlichen „Top 15 Things to do“ im Land der langen weissen Wolke.

Kiwi Crossing

1. Taranaki / Mount Egmont

Dieser Vulkan wird einem weissgott nicht geschenkt, aber er ist es allemal wert! Als bergverwöhnte Schweizer, die auf jedem erklommenen Gipfel ringsum unzählige ebensolche erspähen können, fühlt man sich auf dem Taranaki wie auf dem Dach der Welt: tief unter einem ein Wolkenmeer, weit und breit nur blauer Himmel, lediglich weit in der Ferne die drei Erhebungen der Vulkane der zentralen Hochebene. Schlicht atemberaubend und jede Schweissperle wert!

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2. Queenstown

Sollte ich jemals aus der Schweiz auswandern – ihr findet mich in Queenstown! Berge, ein See, aufgestellte Leute, jede Menge Sport und Action, tolle Restaurants und Bars – „welcome to paradise“, wie unser Host uns damals begrüsste. Treffender gehts nicht.

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3. White Island

Auf einem aktiven Vulkan rumzuwandern, ist einmalig und sehr eindrücklich. White Island liegt wenige Kilometer vor der Küste Whakatanes und ist via Boot oder Helikopter erreichbar. Letzteres geht wohl etwas schneller und bequemer, ist aber auch teurer. Wer einen nicht allzu empfindlichen Magen hat (die See ist oft sehr rau), hat vom Boot aus auch sehr gute Chancen, Delfine oder sogar Wale zu beobachten.

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4. Thermalwunderland Rotorua

… und wenn wir schon beim Thema Vulkane sind: nicht verpassen sollte man auch das Städtchen Rotorua. Auch wenn es hier sehr touristisch zu und her geht, sind die diversen Thermalgebiete einfach faszinierend. Als besonders empfehlenswert erachte ich Wai-o-Tapu und das weniger bekannte, etwas ausserhalb gelegene, Orakei Korako. Neben den Naturattraktionen bietet Rotorua auch Maori-Shows, Funsport und Nervenkitzel, jede Menge Restaurants, Bars, Übernachtungsmöglichkeiten und das übliche Touristen-Tam-Tam. Ach ja, und einen unverkennbaren Schwefelgerucht 😉

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5. Der hohe Norden

Dieses Gebiet wird aus Zeitgründen oft nicht besucht – ein riesiger Fehler! Northland hat mit dem 90 Mile Beach, ganzen Wälder voller riesiger Kauri-Bäume, den Tepaki Sanddünen und dem Cape Reigna einiges zu bieten. Es empfiehlt sich, ab Kaitaia oder Whangarei eine Tagestour (gibts oft günstig in Kombination mit Übernachtungen) zu buchen, da es mit den meisten Mietautos ausdrücklich verboten ist, auf dem 90 Mile Beach zu fahren. Die Tourbusse führen einem sicher an den Gezeiten vorbei, klappern die Sehenswürdigkeiten ab und haben auch Tobbogans an Board, mit denen man die Sanddünen runterdüsen kann. Ein riesiger Spass, aber glaubt mir, man findet noch Tage später an den unmöglichsten Orten Sand!

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6. Otago Peninsula

Diese Halbinsel bei Dunedin ist der Geheimtipp für alle Natur- und Tierliebhaber! Eine kurvige, durchgehend geteerte Strasse führt bis an den nordöstlichsten Spitz, dem Taiaroa Head. Weit sehenswürdiger als der Leuchtturm dort ist die Albatross-Kolonie, welche jedoch unverschämt viel Eintritt kostet. Meistens, besonders wenns windig ist, sieht man die majästetischen Vögel aber auch vom Parkplatz aus ihre Runden drehen. Die Natur ist halt nicht käuflich! Unterwegs können auch freilebende Robben und Gelbaugen-Pinguine beobachtet werden.

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7. Tongariro Alpine Crossing

Als wir diese Tageswanderung bei meinem ersten Besuch im 2010 leider nicht machen konnten, habe ich mir geschworen, eines Tages zurück zu kommen. Lange gings nicht: bereits zwei Jahre später durfte ich diese spektakuläre Tour unter meine Füsse nehmen. Sie führt quer durch den Tongariro National Park, vorbei an den drei imposanten Vulkanen Ngaruhoe, Ruapehu und Mount Tongariro, wobei letzerer mit einem kleinen Umweg auch bestiegen werden kann. Die beliebte Wanderung ist technisch einfach, jedoch sollte man sowohl die Länge (19 km / 6 – 8 Stunden) wie auch die hochalpinen Wetterbedingungen nicht unterschätzen. Wir hatten vom düppig-heissen T-Shirtwetter über Nebel, Regen und heftigen Sturmböen alles dabei.

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8. Auf dem Pacific Coast Highway ans East Cape

Die wohl einsamste Gegend, die wir besucht haben. Sehr dünn besiedelt, wunderschöne Campingplätze an abgelegenen Stränden und viel authentische Maorikultur. Wer ein paar Tage Ruhe in wunderschöner Landschaft ohne viel Touris sucht, ist hier goldrichtig! Aber Vorsicht: tanken und Lebensmittel einkaufen nicht vergessen 😉

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9. Abendessen im Sky Tower Auckland

Der 328 Meter hohe Sky Tower ist das höchste Bauwerk der südlichen Hemisphäre. Darin sind das iSite (Touristeninformation), diverse Shops, Bars und Restaurants und sogar ein Casino untergebracht. Spektakulärster Platz ist das gediegene Orbit-Drehrestaurant, wo hoch über den Dächern der Stadt lecker getafelt werden kann. Frühzeitige Reservation ist Pflicht – diese am besten zeitlich so arrangieren, dass man den Sonnenuntergang mitbekommt. Kann man übrigens beim Lift die Reservationsbestätigung vorweisen, spart man sich die recht happige Eintrittsgebühr für den Turm und kann so auch vor oder nach dem Essen auf die Aussichtsplattform fahren.

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10. Von Te Anau zum Milford Sound

Die wohl schönste Strasse, die ich je gefahren bin. Inmitten von spektakulärer Bergwelt warten spiegelglatte Seen, Wasserfälle, Keas (freche, papgeienartige Vögel), der einzige Strassentunnel Neuseelands und viele gefräsige Sandflies. Laut einer Maori-Legende wurden diese lästigen Insekten von der Göttin der Unterwelt zum Milford Sound geschickt. Als diese nämlich die Schöhneit des Fjordes erblickte, befürchtete sie, dass die Menschen dieses Paradies nie wieder verlassen wollten. Also erschuf sie die Sandfliegen, welche uns an unsere Sterblichkeit erinnern soll und daran, nicht zu lange zu verweilen.

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11. Lake Tekapo

Ein blau, das fast nicht wahr sein kann und an dem man sich kaum satt sehen mag. Der Gletschersee liegt an den Ausläufern der Southern Alps, der bergigsten Gegend Neuseelands, welche eher dünn besiedelt ist. Während die Seeufer hierzulande zugepflastert sind, besticht der Lake Tekapo – abgesehen vom gleichnamigen 50-Seelendorf – durch pures No-mans-land. In der Nähe gibts eine Lachszucht, wo die frischesten und leckersten Lachsfilets der Welt gekauft und anschliessend an einem lauschigen Plätzchen am Wasser gegrillt werden können.

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12. Coromandel Peninsula

Für die hügelige Halbinsel sollte man genügend Zeit einplanen – die Strassen sind kurvig und man fährt selten schneller als 50 km/h. Aber man ist ja auch gekommen um zu geniessen! Die Highlights in dieser Gegend sind der Cathedral Cove und der Hot Water Beach. Während man ersteren am besten früh Morgens oder gegen Abend besucht, um den Touristenmassen zu entkommen, ist man beim Hot Water Beach auf die Gezeiten angewiesen und somit nie alleine. Der Anblick, wie hunderte Menschen am Strand mit gemieteten Schaufeln Löcher buddeln, um eine heisse Quelle zu finden, in welche sie sich anschliessend reinsetzten, muss irgendwie komisch sein. Aber statt zuzuschauen, lieber mitmachen!

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12. Tauchen im Goat Island Marine Reserve

Das Highlight für alle Wasserratten! Wer nicht taucht, kommt hier auch beim Schnorcheln, Kajakfahren oder Schwimmen mit zutraulichen Fischen voll auf seine Kosten. Das Marine Reserve ist nur rund eine Fahrstunde von Auckland entfernt und dient somit auch vielen Städtern als Naherholungsgebiet. Der dazugehörige Campingplatz gleicht einer Hippie-Kommune mit sagenhafter Aussicht.

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14. Zorbing

Tja, was soll man dazu gross schreiben… ein Mensch (oder wahlweise auch mehrere auf einmal) steigen in einen riesigen Ballon und rollen damit einen Hügel runter. Stumpfsinning – aber lustig! 😀

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15. …. und zu guter Letzt: Ginger Beer trinken!

….immer und überall! Warum bloss gibts das in der Schweiz nicht??? 🙁

 

2 Comments

  1. 15. November 2012
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    Very Nice! Danke für die Infos!

  2. 16. November 2012
    Reply

    Und für’s nächste Mal. Matukituki Valley. Auch wenn es mittlerweile 13 Jahre her ist, so viel Natur hab ich selten auf einem Fleck gesehen.

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