Alle Jahre wieder: Engadin!

Diesen Frühling habe ich mir eine kleine Lärche (larix kaempferi diana) als Terrassen-Topfpflanze gekauft. Im Bernbiet gibt es leider kaum Lärchenwälder und so erinnert sie mich immer ein bisschen ans Engadin. Und sie ist so etwas wie mein Radar: wenn sie sich im Herbst langsam zu verfärben beginnt, beginne ich meine Fotoausrüstung zu packen und mache mich auf in die Südostschweiz…

„Willst du das Engadin dieses Jahr nicht mal sein lassen?“ – „Nein“, antworte ich ohne lange nachzudenken. Das geht einfach nicht. Ich bin das ganze Jahr durch gerne in dieser Region, aber besonders im Herbst kann ich mich dem Zauber nicht entziehen. Und auch wenn ich nun schon viele Tage dort verbracht habe, so glaube ich immernoch, viel Neues entdecken zu können!

So haben wir diese Jahr einige „Hotspots“ bewusst gemieden und waren dafür in (für mich) neuen Gefielden auf Entdeckungstouren unterwegs. Rund um den Malojapass haben wir beispielsweise kurze Wanderungen zu Bergseen gemacht und die wohl schönste Passstrasse der Schweiz ins Bild gerückt. Das Rosegtal stellte sich als wahres Vogeleldorado heraus – von kleinen Meisen bis zu majestätischen Bartgeiern!  Nur blöde, dass ich kein Tele dabei hatte… Sternstunden auf der Diavolezza und mystische Nebelstimmungen am Silsersee rundeten unsere diesjährigen Kurzferien im Engadin ab. Ich freue mich bereits auf den nächsten Besuch und bis dahin hoffe ich, dass meine kleine Topflärche den ersten Winter bei mir gut übersteht 🙂

Ein Kommentar

  1. Christian Gehrig
    23. Oktober 2018
    Antworten

    Schöne Sammlung Mel. Hat mich gefreut, dich am See anzutreffen.

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